Was haben Dichter und Denker zum Thema Familie, Partnerschaft und Erziehung gesagt? Hier findet ihr nicht nur ernsthafte und besinnliche Antworten, sondern auch Listiges und Lustiges.
Aber lasst Raum zwischen euch.
Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.
Khalil Gibran (1883 - 1931), libanesischer Maler, Philosoph und Dichter
Advent und Weihnachten ist wie ein Schlüsselloch,
durch das auf unsrem dunklen Erdenweg
ein Schein aus der Heimat fällt.
Friedrich von Bodelschwingh (1831 – 1910), deutscher Theologe
Alle Menschen haben die Anlage, schöpferisch tätig zu sein. Nur merken es die meisten nie.
Truman Capote (1924 - 1984), US-amerikanischer Schriftsteller
Als Gott am sechsten Schöpfungstag alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut,
aber dafür war auch die Familie noch nicht da.
Kurt Tucholsky (1890 - 1935), deutscher Schriftsteller
Auch die Kinder kultivierter Eltern beginnen ihr Leben als kleine Barbaren.
Zuweilen gewöhnen sich Vater und Mutter recht gut an diesen Lebensstil.
Älter und etwas kultivierter geworden, wundern sich dann die Kinder, was für Barbaren sie als Eltern haben.
© Prof. Dr. Wilhelm Schwöbel, (*1920), dt. Zoologe und Aphoristiker
Quelle : »Ansichten und Einsichten«
Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.
Friedrich Fröbel (1782 - 1852), dt. Pädagoge, 1837 Gründer d. ersten Kindergartens
Besser ist es hinkend auf dem rechten Weg zu gehen, als mit einem festen Schritt abseits.
Augustinus Aurelius, (354 - 430), römischer Philosoph und Kirchenlehrer
Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung.
Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.
John Wilmot (1647 – 1680), 2. Earl of Rochester
Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.
Hal Borland (1900 - 1978)
Das Lachen ist eine Macht, vor der die Grössten dieser Welt sich beugen müssen.
Émile Zola (1840 - 1902), französischer Schriftsteller und Kunstkritiker
Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.
Aurelius Augustinus (354 - 430), römischer Philosoph und Kirchenlehrer
Das Leben ist ständige Schöpfung.
Leo Tolstoi (1828 - 1910), russischer Schriftsteller
Das neugeborene Kind ist beinahe genauso wie ein leerer Computer, obwohl es so einem Computer auf fast allen Gebieten überlegen ist. ... Was das Kind in den ersten acht Lebensjahren in seinem Gehirn speichert, wird wahrscheinlich darin bleiben. Wenn man ihm in dieser Zeit falsche Informationen vermittelt, ist es außerordentlich schwierig, sie wieder auszumerzen.
Dr. Glenn Doman, Autor und Wissenschaftler (Zusammenfassung seiner lebenslange Forschung)
Das wunderbarste Märchen
ist das Leben selbst.
Hans Christian Andersen (1805 - 1875), dänischer Schriftsteller
Das Ziel der Erziehung besteht darin,
dem Kinde zu ermöglichen,
ohne Lehrer weiterzukommen.
Elbert Green Hubbard (1859 - 1915), amerikanischer Schriftsteller und Verleger
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.
Jesaja 9,5, Altes Testament
Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen,
ist, sie zu gestalten.
Willy Brandt (1913 – 1992), deutscher Politiker
Der Glaube ist in die Zukunft gerichtet. Wir blicken zurück,um die glühenden Kohlen unserer Erfahrungen zu sammeln, nicht jedoch die Asche. Nachdem wir dann das Notwendige gelernt und das Beste aus unseren Erfahrungen mitgenommen haben, blicken wir nach vorn und denken daran, dass der Glaube immer in die Zukunft gerichtet ist. Der Glaube ist immer mit Segnungen und Wahrheiten und Ereignissen verbunden, die erst noch wirksam werden.
Jeffrey R.Holland (*1940), Liahona Jan. 2010, S.16
Der Grundton in der Harmonie der Häuslichkeit muss immer das Kindergeschrei sein,
sonst geht die wichtigste Stimme ab.
Johann Nepomuk Nestroy, (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenauto
Der Hauptteil des Ehrgeizes und Lebensinteresses meiner Eltern galt ihren Kindern, meinen zwei Schwestern und mir. Ich wuchs mit dem fördernden Gefühl auf, dass Menschen mich wichtig nahmen und für mich Sorge trugen. Darin sehe ich das Glück, denn dieses Gefühl gibt dem Menschen ein Fundament für Ruhe und Gelassenheit, das ihn vor mancher hässlichen Gier schützt.
Franz Werfel (1890 - 1945), österreichischer Schriftsteller
Der Tanz ist ein Gedicht und jede seiner Bewegungen ist ein Wort.
Mata Hari, (1876 - 1917), holländische Tänzerin
Der Wunsch, Gutes zu tun, ist ein kühner, stolzer Wunsch;
man muss schon sehr dankbar sein, wenn einem ein kleiner Teil davon gewährt wird.
Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Die Arbeit läuft dir nicht davon,
wenn du deinem Kind einen Regenbogen zeigst.
Aber der Regenbogen wartet nicht,
bis du mit deiner Arbeit fertig bist.
Chinesisches Sprichwort
Die Ehe ist die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.
Sören Kierkegaard (1813 - 1855), dänischer Theologe und Philosoph
Die Familie ist keine Stütze des Staates mehr,
wenn der Staat die Familie stützen muss.
Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist
Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen,
am reinsten aber aus dem Respekt.
Daniel Defoe (1660 - 1731), englischer Schriftsteller
Die größte Kunst ist, den Kindern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen.
John Locke, (1632 - 1704), englischer Philosoph und Politiker
Die Grösste Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
Kurt Tucholsky (1890 – 1935), deutscher Journalist und Schriftsteller
Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich.
Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.
Abraham Lincoln (1809 - 1865), 16. Präsident der USA
Die Kultur soll den Menschen in Freiheit setzen und ihm dazu behilflich sein, seinen ganzen Begriff zu erfüllen.
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805), deutscher Dichter
Die Stimme des Himmels ist eine sanfte, leise Stimme.
Ebenso ist die Stimme häuslichen Friedens eine sanfte, leise Stimme
Gordon B. Hinkley (1910 - 2008)
Die, welche dir die Nächsten und Liebsten sind, erträgst du manchmal schwer.
Sei gewiss, es geht ihnen mit dir ebenso.
Ernst von Feuchtersleben (1806 - 1849), österreichischer Popularphilosoph, Arzt, Lyriker und Essayist)
Die Zeit verweilt lange genug
für denjenigen, der sie nutzen will.
Leonardo da Vinci (1452 - 1519), italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph und Erfinder
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.
Dante Alighieri (1265 - 1321), ital. Dichter
Drei Einflüsse im Familienleben bewirken Ehrfurcht in Kindern und tragen zur Entwicklung ihrer Seeelen bei. Es sind dies liebevolle Führung, Höflichkeit der Eltern zu einander und im Umgang mit den Kindern und Gebet, an welchem die Kinder teilnehmen.
David O. McKay (1873 - 1970), Generalsuperintendenten der Deseret Sunday School Union
Durch Bewegung überwindet man Kälte. Durch Stillhalten überwindet man Hitze. Der Weise vermag es, durch seine Reinheit und Ruhe alle Dinge der Welt ins Gleichmaß zu bringen.
Laotse (6. Jahrhundert v. Chr.), altchinesischer Philosoph
Eher muss man darauf achten,
mit wem man isst und trinkt,
als was man isst und trinkt
Lucius Annaeus Seneca (1 – 65 n. Chr.), römischer Philosoph
Ein Babysitter ist ein Teenager, von dem man erwartet, dass er/sie sich wie ein Erwachsener benimmt,
während die Erwachsenen ausgehen können, um sich wie Teenager zu benehmen!
Gordon B. Hinkley (1910 - 2008)
Einem Kind, das sich im Dunkeln fürchtet, verzeiht man gerne.
Tragisch wird es erst, wenn Männer das Licht fürchten.
Platon (428 – 348 v. Chr.), griechischer Philosoph
Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.
Francois Rabelais (um 1494 - 1553), frz. Dichter
Ein Kind nach den Anleitungen eines Buches zu erziehen,
ist gut, nur braucht man für jedes Kind ein anderes Buch.
unbekannt
Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
Blaise Pascal (1623 - 1662 ) französischer Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph
Ein Vater kann für seine Kinder nichts Wichtigeres tun, als sie sehen zu lassen, dass er ihre Mutter liebt.
David O. McKay (1873 - 1970), Generalsuperintendenten der Deseret Sunday School Union
Eine Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.
William Penn Adair "Will" Rogers (1879 - 1935), amerik. Humorist
Einen Menschen zu lieben,
heisst einwilligen,
mit ihm alt zu werden.
Khalil Gibran (1883 - 1931), libanesischer Maler, Philosoph und Dichter
Eines wissen alle Eltern auf der Welt: wie die Kinder anderer Leute erzogen werden sollten.
Alice Miller (*1923), schweizer. Psychoanalytikerin u. Schriftstellerin
Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie selbst ihnen anerzogen haben.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Schriftstellerin
Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.
Samuel Langhorne Clemens, besser bekannt unter dem Pseudonym Mark Twain (1835 - 1910), US-amerikanischer Schriftsteller
Es gibt drei grundlegende Dinge, auf welche jedes Kind ein Recht hat:
erstens, ein respektierter Name; zweitens, ein Gefühl der Sicherheit;
drittens, Gelegenheiten, sich zu entfalten.
David O. McKay (1873 - 1970), Generalsuperintendenten der Deseret Sunday School Union
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein (1879 - 1955), dt.-amerik. Physiker
Es gibt keinen Ersatz für das Zuhause. Seine Grundlage ist so alt wie die Welt
und seine Aufgabe wurde am Anfang aller Zeiten von Gott bestimmt.
Joseph F. Smith (1838 - 1918)
Es ist sinnlos, über die Kälte um uns zu klagen, solange wir nicht bereit sind, uns füreinander zu erwärmen.
© Ernst Ferstl, (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker
Familie ist dort, wo man - wenn man etwas ausgefressen hat -
nicht hinausgeworfen wird.
Autor unbekannt
Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe.
Ernst Zacharias (*1924), deutscher Musiker
Früher war die Familie eine Tankstelle, jetzt ist sie eine Garage.
Graham Greene (1904 - 1991), englischer Autor
Gib dem kleinen Kind einen dürren Zweig, es wird mit seiner Fantasie Rosen daraus spriessen lassen.
Jean Paul (1763 - 1825), deutscher Schriftsteller
Glücklich ist, wer sich bei Sonnenuntergang über die aufgehenden Sterne freut.
Ludwig Adalbert Baching
Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier, erwacht im Menschen.
Indischer Spruch
Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert.
Oscar Wilde (1854 – 1900), englischer Schriftsteller
Ich hörte ein Kinderlachen aus dem Fenster. Da wusste ich, es wird ein schöner Tag.
Rudolf Leonhard (1889 – 1953), deutscher Schriftsteller
Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren
und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.
Charles Dickens (1812 – 1870), englischer Schriftsteller
Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht.
Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910), deutscher Theologe
In unserer hektischen und unsicheren Welt ist es wichtiger denn je, dass wir die Familie zum Mittelpunkt unseres Lebens machen und ihr oberste Priorität einräumen.
L.Tom Perry - Liahona, Mai 2003, Seite 40
Ja, ich habe Karriere gemacht. Aber neben meiner Familie erscheint sie mir unbedeutend.
Lee Iacocca (*1924), amerik. Topmanager, 1979-92 Vorstandsvors. Chrysler Corp.
Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, dass sie nur in unsere Fusstapfen treten.
Friedrich Schleiermacher, (1768 - 1834), dt. Theologe und Philosoph
Jeder Schritt echter Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme.
Karl Marx, (1818 - 1883), deutscher Philosoph
Jeder von uns ist ein Engel mit nur einem Flügel, wir können nur fliegen, wenn wir uns umarmen.
Luciano De Crescenzo (* 1928 ), italienischer Schriftsteller und Ingenieur
Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden.
Peter Ustinov (*1921), engl. Schriftsteller u. Schauspieler
Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet,
ist reicher als die Mutterhand, die segnet.
Anastasius Grün (eigentl. Anton Alexander Graf von Auersperg, 1808 - 1876)
Kinder sind Engel,
deren Flügel schwinden,
während ihre Füsse wachsen.
Frankreich
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.
Pearl S. Buck (1892 - 1973) US-amerikanische Schriftstellerin
Kinder — die lebenden Botschaften, die wir einer Zeit übermitteln, an der wir selbst nicht mehr teilhaben werden.
Neil Postman (*1931), amerikanischer Medienkritiker
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.
Antoine de Saint-Exupery (1900 - 1944), französischer Schriftsteller
Liebe ist ja selber der stärkste Zauber, jede andere Verzauberung muss ihr weichen.
Heinrich Heine, (1797 - 1856), deutscher Dichter, Erzähler und Romancier
Man darf niemals „zu spät“ sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.
Konrad Adenauer (1876 – 1967), 1. deutscher Bundeskanzler
Man kann den Menschen nichts beibringen. Man kann ihnen nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
Galileo Galilei (1564 - 1642), italienischer Physiker
Mein Vater hat mir, wenn ich abends nicht einschlafen konnte, stets Geschichten erzählt.
Und daran erinnere ich mich immer wieder.
Norbert Blüm, Dr. phil., (*1935), deutscher CDU-Politiker, ehem. Bundesarbeitsminister
Meine Bitte an Eltern und Lehrer lautet heute: Arbeiten wir gemeinsam daran, Achtung und Ehrfurcht zu lehren, vorzuleben und zu fördern, damit unsere Kinder und Jugendlichen gestärkt werden (...)
Stellen Sie sich selbst diese Fragen: Bin ich zu Hause ein Vorbild, indem ich die Menschen, die ich am meisten liebe, mit Achtung behandle?
Margaret S. Lifferth (geb. 1947)(Liahona, Mai 2009, S.11)
Mensch werden ist eine Kunst.
Novalis (1772 - 1801), deutscher Schriftsteller
Mitzuerleben, wie Kinder heranwachsen, ist eine große Freude. Man erkennt an ihnen seine eigenen Fehler
und die Tugenden seiner Frau, was eine ausgesprochene stabilisierende Wirkung auf die Ehe haben kann.
Peter Ustinov (*1921), engl. Schriftsteller u. Schauspieler
Nach dem Ewigen Leben sind Kinder das grösste Geschenk, welches der Himmlische Vater den Menschen machen kann.
David O. McKay (1873 - 1970), Generalsuperintendenten der Deseret Sunday School Union
Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.
Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910)
Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.
Anonym
Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.
Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Dichter
Nichts in der Welt ist so ansteckend wie Lachen und gute Laune.
Charles Dickens (1812 – 1870), englischer Schriftsteller
Niemand weiss, wie weit seine Kräfte gehen,
bis er sie versucht hat.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter
Nur die Völker, die Entdeckungen machen, haben eine Zukunft der Kultur.
Berthold Auerbach (1812 - 1882), deutscher Schriftsteller
Oft werden meine Frau und ich gefragt, wie wir das mit fünf Kindern machen; sie wären mit zweien schon überfordert. Wir sind mit den fünfen überfordert, wären es aber auch mit zweien. Nur — zum Glück merken die Kinder es nicht.
Alfred Gantner (*1968), Executive Chairman einer Schweizer Investment-Firma
Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.
Ralph Waldo Emerson, (1803 - 1882), US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist
Sind Sie Mutter, so sind Sie niemals mit Ihren Gedanken wirklich allein. Sie sind mit Ihrem Kind verbunden und mit all denen, die Ihrer beider Leben irgendwie berühren. Eine Mutter muss stets für zwei denken: für sich selbst und für ihr Kind.
Sophia Loren (* 1934; eigentlich Sofia Villani Scicolone), italienische Filmschauspielerin
Suche in der Welt weniger selbst zu glänzen, als anderen Gelegenheit zu geben,
sich von ihrer vorteilhaften Seite zu zeigen, wenn du gefallen willst.
Adolph Freiherr von Knigge (1752 – 1796), deutscher Schriftsteller
Tugend, Anständigkeit und Ehrlichkeit können nicht von aussen erzwungen werden.
Sie sind Früchte guter Belehrung und eines guten Vorbildes,
und diese Belehrung und ein gutes Vorbild werden am ehesten angenommen,
wenn sie zu Hause erfolgen
Gordon B. Hinckley (1910 - 2008)
Unsere Adventslichter sind ein vorauslaufender Glanz jener Herrlichkeit,
die sich aufmacht, um über der Finsternis des Erdreichs aufzugehen.
Helmut Thielicke, (1908 - 1986), deutscher Theologe
Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder:
Je mehr man ihnen nachgibt,
umso anspruchsvoller werden sie.
Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Dichter
Viele Kinder haben schwer erziehbare Eltern.
Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), schweizer.-frz. Schriftsteller u. Philosoph
Von guter Laune kann man sagen, dass sie eines der besten Kleidungstücke ist, die man in Gesellschaft tragen kann.
William Thackeray (1811 - 1863), englischer Schriftsteller
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw (1856 - 1950), irischer Dramatiker und Nobelpreisträger
Wenn dein Ross ist gescheiter, als du selber, der Reiter,
so lasse dem Rosse die Zügel und halte dich nur am Bügel.
Friedrich Rückert (1788 - 1866), deutscher Dichter
Wenn die Hand eines Mannes die Hand einer Frau streift, berühren sich beide bis in alle Ewigkeit.
Khalil Gibran (1883 – 1931), libanesischer Maler, Philosoph und Dichter.
Wenn dir dein Kind lieb ist, so hüte sein Lachen.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), Schweizer Pädagoge
Wenn Gott die Menschen strafen will, erhöhrt er ihre Gebete.
Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde (1854 - 1900), irischer Schriftsteller
Wenn Gott wünscht, dass in der Welt ein grosses Werk vollbracht oder ein grosses Unrecht wiedergutgemacht wird, geht er auf höchst ungewöhnliche Weise zu Werke. Er entfesselt weder Erdbeben, noch sendet er Blitze und Donner, sondern er lässt ein hilfloses Baby auf die Welt kommen, vielleicht in der bescheidenen Wohnung irgend einer unbekannten Mutter. Sodann gibt er der Mutter einen Gedanken ein, den sie an das Baby weitergibt. Dann wartet er. Die stärksten Kräfte auf dieser Welt sind nicht die Erdbeben, Donner und Blitze, sondern hilflose Babys..
von E.T.Sullivan, "The Treasure Chest", S. 53
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.
Albert Schweitzer (1875 - 1965), Arzt und Theologe
Wer nicht weiss, dass er eine Maske trägt, trägt sie am vollkommensten.
Theodor Fontane (1819 - 1898), deutscher Schriftsteller
Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen!
Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!
Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wir müssen unseren Aufgaben als Eltern so nachkommen, als ob alles im Leben davon abhinge, denn es hängt ja im Leben alles davon ab. Gordon B. Hinckley (1910-2008) Liahona November 2002, Seite 100
Wir sollten die Welt in einem besseren Zustand verlassen, als wir sie betreten haben. Als Eltern sind die eigenen Kinder quasi die persönliche Botschaft für die Zukunft. Deshalb sorge ich mich um die Kinder und deren Rechte.
Cherie Blair (geb. 1954, Rechtsanwältin, eigene Kanzlei als Cherie Booth, Mutter und Präsidentin einer Wohltätigkeitsorganisation)
Wird's besser, wird's schlimmer? Fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
Erich Kästner (1899 - 1974), deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Kabarettist
Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.
E. T. A. Hoffmann (1776 – 1822), deutscher Schriftsteller, Zeichner und Komponist
Zur Liebe gehört, dass sie einen Menschen da aufsucht, wo er ist,
und nicht dort, wo man ihn schon haben möchte.
Adolf Köberle (1898 - 1990), deutscher Theologe
Zwanzig Jahre habe ich an meinem Mann herumerzogen.
Endlich ist er so wie ich ihn haben wollte. Und nun finde ich ihn total langweilig.
Anonym, Gespräch zwischen zwei Frauen an einem Nachbartisch im Café
Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter und Universalgelehrter
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