
Gesellschaft, Arbeit, Gesundheit, Partnerschaft/Familie, soziale Kontakte,
wobei für ein synergetisches Zusammenwirken aller Bereiche eine permanente Pflege und kontinuierliches Training der Qualität (Sinngebung, Inhalt, Struktur) der einzelnen Felder notwendig ist, was über die dadurch erreichte Optimierung der Quantität (Zeit) der Bereiche zu einer Steigerung der Lebensqualität führt.
Work-Life-Balance-Kontrollfrage:
Wenn ich so weiterlebe, wie ich jetzt lebe, bin ich dann auch in 5 und in 10 Jahren noch glücklich,
- gesund (geistig, psychisch, körperlich, partnerschaftlich),
- aktiv und attraktiv (geistig, körperlich und sozial) und
- stolz, dankbar und zufrieden mit meinem Leben?

Typische Merkmale, die Burnout fördern:
- hohe Eigenmotivation
- unklare / unerreichbare Ziele
- hohes Pflichtbewusstsein
- mangelnde Anerkennung
- Möglichkeit, die Situation selbst beeinflussen zu können wird als klein eingestuft
- ungenügende Regenerationsphasen ? körperlich, emotional, geistig
Typische Symptome von Burnout:
- Psychisch: Belastbarkeit sinkt
- Physisch: chronische Schmerzen, Herzrasen, Verspannungen, Schlafprobleme
- Mental: Verminderte Konzentration, Fokussetzung schwierig, Überblick fehlt
- Beziehungsmässig: Rückzug
- Hormongleichgewicht: gestört

Burnoutphasen:
- Phase der Begeisterung, des Enthusiasmus, des Idealismus
- sich beweisen wollen
- verstärkter Einsatz
- Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
- Phase der Stagnation und des Überdrusses
- Verdrängung von Konflikten
- Umdeutung von Werten
- Verstärkte Verleugnung der auftretenden Probleme
- Phase der Frustration und Verzweiflung
- Rückzug
- Beobachtbare Verhaltensänderung
- Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit
- Phase der Apathie und Erschöpfung
- innere Leere
- depressive Episoden
- Erschöpfung
Checkpunkte:
- Ist dir der Grund für deine Unbalance bekannt?
- Ist die Unbalance wirklich wichtig und unumgänglich?
- Kannst du deine Ziele auch anderswie erreichen?
- Wie lange nimmst du diese Unbalance in Kauf?
- Bist du dir vorhandener Ressourcen bewusst und pflegst diese trotz aktueller Unbalance?
- Wie und wann ?entschädigst? du die anderen, benachteiligten Lebensbereiche?
- Wann und wie informierst du dein betroffenes Umfeld über die Unbalance?
- Wie effektiv strebst du insgesamt Work-Life-Balance an? Bist du bereit, nötigenfalls Hilfe von aussen anzunehmen?
Quelle: Franziska Bischof-Jäggi, Geschäftsführerin der Familienmanagement GmbH
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