Junge niest

In den USA hat es drei Todesfälle bei Kleinkindern unter zwei Jahren gegeben, die auf Erkältungsmittel zurückgeführt werden. Laut der US-amerikanischen Zulassungsbehörde, gebe es für die meisten Wirkstoffe in Erkältungs- oder Hustenmitteln weder Erkenntnisse zur Toxizität noch verlässliche Dosisempfehlungen. Auch die Wirksamkeit sei nicht belegt.

Erkältungsmittel sind gefährlich für Kinder

Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland rät von jeglichen Erkältungsmitteln für Kinder bis sechs Jahren ab. Wenn überhaupt Arzneien eingenommen werden, dann nur in der vom Arzt verschriebenen Dosis. Dennoch können Eltern ihre Kinder in der Krankheit unterstützen:

Empfehlenswert sei das Inhalieren mit 0,9-prozentiger Kochsalzlösung. Auf Pfefferminze, Kamillelösungen oder Nasensprays sollte ganz verzichtet werden. Genauso auf Mittel, in denen Acetylsalicylsäure enthalten ist. Bei Halsweh oder Husten können einfache Wickel die Symptome lindern. Die Luft im Krankenzimmer sollte nicht zu trocken sein. Außerdem brauchen Kinder bei Erkältungen viel Flüssigkeit (Fenchel- oder Anistee wirkt krampflindernd) und vor allen Dingen Ruhe.

Kinder erkranken häufig an Infekten: Nur so kann das kindliche Immunsystem seine Abwehrkräfte aufbauen. Hausmittel regen die Selbstheilungskräfte an, statt nur Symptome zu unterdrücken.

Surf-Tipp:

Im Internet gibt es Tausende von Websites zu den Suchbegriffen "Hausmittel Kinder" oder "Hausmittel Husten".
Hier ein Link auf eine Suchmaschine für Kinder und Jugendliche: Helles-Koepfchen
mit dem Beitrag "Alte Hausmittel gegen Husten, Schnupfen und Co".
Von dort aus gibt es weiterführende Links wie z. B. auf den Kinder-Uni-Beitrag "Warum bekommen wir Schnupfen".

 

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