
Gefährdungen für das Kind
Bereits 5 Zigaretten täglich wirken sich auf das werdende Leben aus. Nicht nur die Mutter sondern auch der Vater sollten sich unbedingt von der Nikotinsucht befreien, wenn sie die Sucht und die Gesundheitsrisiken nicht auf den Nachwuchs übertragen wollen.
1. Gefahren vor Beginn der Schwangerschaft:
- Rauchen verschlechtert die Qualität der Spermien.
- Rauchen reduziert die Anzahl der lebensfähigen Samenzellen.
- Rauchen beeinflusst den weiblichen Zyklus.
- Rauchen verringert die Chancen, bei einer künstlichen Befruchtung schwanger zu werden.
2. Gefahren während der Schwangerschaft:
Nicht nur Nikotin sondern auch krebserregende Inhaltsstoffe wie z. B. Teer, Arsen, Benzol, Cadmium, Blausäure, Blei und Kohlenmonoxid geraten beim Verbrennen einer Zigarette (Passivrauchen) in die Atemluft und von dort aus in das Blut von Mutter und Fötus.
- Rauchen erhöht die Gefahr von
- Fehlgeburten,
- vorzeitigen Plazenta-Lösungen
- und Missbildungen.
- Rauchen führt bei den Ungeborenen zu
- einer Unterentwicklung des Kindes im Mutterleib
(weniger Gewicht durch schlechtere Sauerstoff- und Nährstoffversorgung), - schlechterer Gehirnentwicklung, niedrigerer Intelligenzquotient, verzögerte geistige Entwicklung
(steigt in Abhängigkeit von der Zahl der gerauchten Zigaretten kontinuierlich an), - 30 Prozent erhöhtem Risiko für Allergien und Asthma-Erkrankungen,
- dreifach erhöhtem Risiko für Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität,
- Gefahr des "Plötzlichen Kindstods"
(Raucht die Mutter mehr als ein Päckchen pro Tag, ist das Risiko um das Achtfache erhöht), - Grundstein für spätere Leukämie- oder andere Krebserkrankungen im Kindesalter.
3. Gefahren für Säuglinge und Kleinkinder:
- Durch das Passivrauchen
- Bronchitis,
- Mittelohrentzündungen und
- Atemwegsinfektionen zu erkranken.
- Auch während der Stillzeit gelangen Giftstoffe über die Muttermilch zum Kind!
4. Wie kann ich mit dem Rauchen aufhören?
- Nimm es dir fest vor, identifiziere dich mit dem Bild der Freiheit
- Setze dir ein persönliches Datum (möglichst nicht den 1. Januar)
- Formuliere positiv - also nicht mit Wörtern wie "rauchfrei" sondern z. B. "reine, gesunde Atemluft"
- Bitte gute Freunde und Verwandte dich seelisch zu unterstützen
- Nimm ärztliche Hilfe (nikotinhaltige Medikamente, Akupunktur...) in Anspruch
- Wenn du religiös bist, bete und faste für dein Ziel oder lass dir einen Segen geben
- Entferne alle Rauchutensilien aus deiner Wohnung und von deinem Arbeitsplatz
- Vernichte die "Notfall-Zigarette" (sonst ist der Rückfall vorprogrammiert)
- Meide Orte, an denen geraucht wird
- Belohne dich für jeden Erfolg mit etwas Gesundem
- Nutze ein persönliches Rauch-Stopp-Programm wie zum Beispiel
http://www.stoptabac.ch - Glaub an dich. DU SCHAFFST ES!
Viel Erfolg!
Bitte sende deine Rauch-Stopp-Tipps an:
info(at)4family.ch
