Sparkatzen

In der Tagesschau hiess es kürzlich, junge Erwachsene würden sich zu leicht verschulden. Deshalb wird geplant, an der Schule den Umgang mit Finanzen zu lehren. eine Meinung dazu ist: Das ist viel zu spät. Kinder sollten bei Schuleintritt bereits lernen, mit Geld umzugehen. Wieder wird die Verantwortung der Eltern auf den Staat abgeschoben. Die Schule sollte nur unterstützend zur Seite stehen. Besser: Informationen über empfohlene Taschengeldregelungen nach Altersstufen.
Gert-Christian Südel

Richtlinien Taschengeld

Taschengeld ist eine freiwillige, heute von den meisten Eltern befürwortete Leistung. Nur wer Geld zur Verfügung hat, kann lernen, damit umzugehen. Die Höhe des Taschengeldes richtet sich nach den Möglichkeiten und Gewohnheiten der Familie. Eltern und Kinder vereinbaren gemeinsam, wofür das Taschengeld eingesetzt wird.

Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Budgetberatungsstellen (ASB):


Alter

Franken pro Woche

1. Schuljahr

1.00 bis 1.50

2. Schuljahr

1.50 bis 2.00

3. Schuljahr

2.00 bis 2.50

4. Schuljahr

2.50 bis 3.00

 

Franken pro Monat

5. und 6. Schuljahr

15.00 bis 25.00

7. und 8. Schuljahr

25.00 bis 35.00

9. und 10. Schuljahr

35.00 bis 50.00

Regeln zum Taschengeld:

  • Regelmässig und unaufgefordert auszahlen
  • Genau festlegen, wofür es reichen muss
  • Keine Rechenschaft über jede Ausgabe verlangen
  • Nicht als Druck- oder Erziehungsmittel missbrauchen
  • Keine Löcher stopfen oder Kredite gewähren

Quelle: Ratgeber Murgenthal für Eltern
Dort findest du auch gute Tipps zu anderen Erziehungsthemen.

 

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Budgetplanung:

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