Bergrosen im Rucksack

Der SAC ist zugleich Nutzer und Schützer des Berggebietes und bewegt sich in einem steten Spannungsfeld. Er engagiert sich für ein ausgeglichenes Nebeneinander von Mensch und Natur in der Bergwelt im Sinne der Nachhaltigkeit.

Damit die Bergwelt uns noch lange erhalten bleibt 

Halte dich wenn immer möglich an die markierten Routen und Wege. Abkürzungen fördern oft die Erosion an Bergwegen und Schutthalden-Pflanzen sind besonders empfindlich. Schliesse immer alle Weidegatter.

Nimm Rücksicht auf Tiere aller Art ? Gämsen stehen nicht auf Streicheleinheiten!

Pflanzen atmen lieber Alpenluft als in Rucksack oder Blumenwasser zu welken. Geschützte Arten sind sowieso tabu.

Bist du Grossist oder Einzelverbraucher? Stelle diese Frage, bevor du Beeren oder Pilze sammelst, nicht danach.

Eine Hütte ist kein Fünf-Stern-Hotel. Für dich gibt es aber fünf Sterne, wenn du mithilfst, Wasser, Energie und Rohstoffe zu sparen und du deinen Müll wieder ins Tal trägst.

Lokale Produkte bereichern deine Verpflegung, und vielleicht hilft dein Besuch dem Dorfladen, zu überleben.

Wildes Campieren ist etwas vom Schönsten - bist du sicher, dass es hier gestattet ist? Hast du den Grundbesitzer gefragt? Die Abfallgrundregel gilt dabei erst recht!

Dein Hund soll die Berge auch geniessen dürfen - hingegen gehört das Jagen von Rehen und Gämsen nicht zu seinem Wanderprogramm. Im Zweifelsfalle gehören Hunde immer an die Leine.

Betrachte das Gebirge als das, was es ist: eine grossartige Kultur- und Naturlandschaft, in den Hochregionen eine der letzten Wildnisse Europas. Bewege dich deshalb mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein darin! Geniesse die Stille in den Bergen und störe sie selbst nicht unnötig.

 

Wo erhalte ich Informationen?
Beim Schweizer Alpen-Club SAC Kommission ?Umwelt? www.sac-cas.ch.

Bitte sende deine Umwelt-Tipps an:
info(at)4family.ch