Sauna – ein wahrhaft paradiesisches Vergnügen

Saunabank mit Handtuch für ein Kind

Saunieren ist, genau wie Joggen, ein Kreislauftraining, das man das ganze Jahr über betreiben kann. Es stabilisiert den Blutdruck, stärkt das Immunsystem, beugt Muskelkater und Erkältungen vor, schult den Körper richtig zu schwitzen, entschlackt, entspannt…

… und es macht einfach Spass.


Sauna-Tipps für Anfänger

Wenn du noch nie eine Sauna besucht hast, schliesse dich möglichst Leuten an, die schon Erfahrung haben und dich einweisen können. Wenn du keinen Saunagänger kennst, informiere dich vorab telefonisch oder im Internet über die Sauna, die du besuchen möchtest.

Checkliste

  • Wie sind die Öffnungszeiten in der Woche und am Wochenende?
  • Zu welchen Zeiten wird Damensauna angeboten?
  • Welche Einrichtungen stehen zur Verfügung? (Saunakabinen, Schwimmbecken, Whirlpool, Dampfbad...)
  • Wie sind die Eintrittspreise? Was ist alles darin enthalten?
  • Welche Zusatzangebote gibt es (Massagen, Solarium…)
  • Welche Vergünstigungen gibt es (Studenten, Rentner, Zehnerkarten…)?
  • Dürfen Kinder mitgebracht werden? Ab welchem Alter? Auch wenn du keine Kinder mitbringst fragen, damit du weisst, ob die Atmosphäre eher ruhig oder lebendig ist.
  • Gibt es einen Saunameister oder sonst jemanden, der mich richtig einweisen kann?
  • Ist es üblich, die Taschen in den Saunabereich mitzunehmen?
  • Was wird in der Anlage unter textilfrei verstanden? Bewegt man sich nur in den Duschräumen und Saunakabinen nackt oder in der gesamten Anlage?
  • Gibt es ein Nackt-Schwimmbecken und FKK-Sonnenterrassen?
  • Ist eine Cafeteria oder ein Restaurant im Haus?
  • Wie erreiche ich die Sauna mit dem Auto bzw. öffentlichen Verkehrsmitteln?
  • Wo gibt es Parkplätze?

Wie muss ich mich vorbereiten?

  • Bei gesundheitlichen Problemen (Kreislauf, Bluthochdruck, Rheuma Gicht…) mit dem Hausarzt besprechen, ob ein regelmässiger Saunabesuch ratsam ist, bzw. was beim Saunen zu beachten ist (z. B. kein kaltes Tauchbad).
  • Trägst du eine starke Brille? Sie wird in der Sauna beschlagen und wird deshalb nicht mit in die Kabine genommen. Falls du zur Orientierung auf eine Sehhilfe angewiesen bist, setze lieber Kontaktlinsen ein.
  • Um Zeit zu sparen, zuhause schon Nägel schneiden, abschminken bzw. rasieren.
  • Mach dir vorab nicht zu viele Gedanken über das Nacktsein. Das verstärkt nur eventuell vorhandene Schamgefühle.

Was soll ich in die Sauna mitnehmen?

  • Sporttasche und Plastiktaschen für die nassen Handtücher
  • Badeschlappen wegen Fusspilzgefahr im Nassbereich, wie in jedem andern Schwimm- oder Freizeitbad auch
  • Bademantel, denn in vielen Anlagen hat man u. a. sonst keinen Eintritt in den Gastronomiebereich
  • Badeanzug/Badehose für das normale Schwimmbad und den Gastronomiebereich (im Sommer statt Bademantel)
  • Zwei Saunatücher (70 bis 80 cm x 180 cm). Sie haben die Aufgabe, die Holzteile der Sauna vor deinem Schweiss zu schützen. Sowohl beim Sitzen als auch beim Liegen müssen die Füsse noch darauf Platz haben. Weiss ist unpraktisch und wird leicht vertauscht. Wähle ein individuelles Muster
  • Zusätzliche Handtücher zum Haare abtrocknen usw.
  • Duschgel oder Seife für die gründliche Vorreinigung
  • Für die Damen Hygieneartikel (wie Tampons)und Kosmetikartikel (nach der Sauna)
  • Etwas zum Lesen für die Zeit in den Ruheräumen
  • Eine Wasserflasche
  • Je nach Hauttyp ein Pflegeprodukt zum abschliessenden Eincremen
  • Frische Unterwäsche

Saunavielfalt

In grösseren Saunalandschaften gibt es verschiedene Innen- und Aussensaunen wie z. B.:

  • Biosauna 45°
  • Steinbad 55°C
  • Aroma-Sauna 65°C
  • Kräuter-Sauna 70°C
  • Aufguss-Sauna 85°C
  • Finnische Sauna 90°C
  • Kristall-Sauna 100°C

Als Neuling solltest du nicht unbedingt mit der heissesten Sauna beginnen, sondern lieber erst einmal eine Biosauna (auch Sanarium genannt) testen. Auch Aufgüsse sind nicht jedermanns Sache. Es wird dir beim ersten Mal den Atem nehmen und Tränen in die Augen treiben.

Das Dampfbad

Auch Nebelbad oder Dampfsauna genannt, ist eine Variante der Sauna mit niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchtigkeit. Dampfbäder wiederum gibt es in verschiedenen Formen wie z. B.:

  • Caldarium (römisches Dampfbad)
  • Hamam (türkisches Dampfbad)
  • Banja (russisches Dampfbad)
  • Mexikanisches Temascal
  • Irisches Dampfbad

Sonstiges

Saunieren ist kein Wettkampfsport sondern eine Wohlfühl-Angelegenheit. Versuche also nicht mit anderen Saunagängern mitzuhalten, sondern finde heraus, was dir gut tut – trocken/heiss oder feucht/warm oder Infrarot mit Tiefenwirkung – jeder Mensch hat andere Vorlieben. Wenn du Kinder mit in die Sauna nimmst, ist es natürlich besonders wichtig, einen sanften Einstieg zu planen.
Nach jedem Saunagang erst einmal abkühlen und ausruhen. Lass dich nicht hetzen sondern geniesse den Tag.

Eltern-Kleinkind Sauna

Wie bereits erwähnt, hat jeder Saunabetreiber in Bezug auf das Mindestalter von Kindern andere Regeln. Häufig haben sie erst vom 12. Lebensjahr an Zutritt. Doch Kleinkindern macht nicht nur Baden Spass. Eine Alternative zum Eltern-Kind-Schwimmen ist die Eltern-Kleinkind-Sauna mit Säuglingen und Kleinkindern ab dem 1. Lebensjahr. Grundvoraussetzungen sind, dass das Kind gesund ist und sich im Saunaraum wohlfühlt, also nicht schreit oder weint oder körperliche Symptome wie Kurzatmigkeit oder Übelkeit zeigt.

Tipp:
Jeden Donnerstag führt z.B. im AQUALAND, Sauna & Badeparadies Köln, ein ausgebildeter Saunameister in der Zeit von 10.15 - 12.15 Uhr in der Biosauna die Eltern-Kleinkind-Sauna durch. Das Angebot richtet sich an Eltern mit Kleinkindern zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr.

Hier findest du weitere Infos über Eltern-Kleinkind-Sauna im AQUALAND.

 

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