Erholung am Strand

Die einen zieht es mit Wanderschuhen und Rucksack in die Berge, die anderen mit Flip-Flops und Strandtasche ans Meer, andere für eine Safari nach Afrika. Jedem das, was ihm Spass macht.
Aber was, wenn das veränderte Klima und die ungewohnte Kost dem Körper zu schaffen machen? Dann zeigt sich, wie nützlich eine gute Reiseapotheke ist!

Die Schweiz...

... ist ein schönes Land und bietet Ihnen viele verschiedene Ferienorte zur Auswahl. Ein autofreies, kleines Dorf oder doch eher das Partymekka in den Bergen? Velo- oder Biketouren im Seeland? Oder doch lieber einen Städteausflug nach Zürich? «Powerwalken» im Jura oder eine Schifffahrt im Seeland: Nichts ist unmöglich in unserem schönen Land.
Schweizer Ferienorte, die sich besonders gut für Familienferien eignen und ihr Angebot gezielt auf die Bedürfnisse und Wünsche von Kindern, Eltern und Begleitpersonen ausrichten, können sich seit 1996 um das Gütesiegel «Familien willkommen» bewerben. Auf der Homepage von Schweiz Tourismus (www.myswitzerland.com) finden Sie eine umfassende Liste der kinderfreundlichen Ferienorte in der Schweiz.
Seit 1998 besteht in der Schweiz ein Fahrrad-Strassennetz, das es längenmässig durchaus mit der Tour de France aufnehmen kann. Dieses gut ausgebaute Streckennetz mit neun untereinander verknüpften Routen führt durch das ganze Land. Über meist geteerte und verkehrsarme Strassen fahren Sie durch herrliche Landschaften, Dörfer und Städte, entlang von Seen, über hohe Pässe und durch alpine Täler. Schwingen Sie sich in den Sattel, das Veloland Schweiz ist eine Reise wert!
www.veloland.ch
www.ausflugsziele.ch
www.velowandern.ch

Falls Sie keine Freunde von Zweirädern sind, schnüren Sie sich die Wanderschuhe. Schon liegt wieder der Duft der Alpenblumen und würzigen Kräuter in der Luft. Und das leise Gebimmel der Kühe und Geissen begleitet die Wanderer von Alp zu Alp. Berge und Täler haben sich prächtig herausgeputzt. Das Naturerlebnis Schweiz ist einzigartig und so vielfältig, dass Sie wochenlang Neues erwandern und erfahren können.

Reiseziel bestimmt die Medikamente
Sicher, nicht jeder fährt in die Tropen. Deshalb hat auch nicht jeder dieselben Bedürfnisse bei der Reisevorbereitung. Grundsätzlich gilt, dass das Reiseziel die Zusammensetzung der Ferienapotheke bestimmt. Wenn Sie mit der ganzen Familie eine Wanderwoche irgendwo in Europa planen, werden Sie auf vieles verzichten können, was Tropenreisende im Gepäck haben sollten. Dafür tun Sie gut daran, sich mit Blasenpflastern, elastischen Binden und Medikamenten gegen Muskelkater und Gelenkschmerzen einzudecken.
Ebenfalls einen Einfluss auf Ihre Reiseapotheke hat die medizinische Versorgung an Ihrem Reiseziel. Fahren Sie in ein Land mit ähnlichen Verhältnissen wie in der Schweiz, ist es sicher eher möglich, sich im Notfall vor Ort ein Medikament zu besorgen. Vergessen Sie aber nicht, dass unter Umständen Sprachbarrieren zu überwinden sind! Sich in einer fremden Sprache über Gesundheitsbeschwerden verständlich machen zu müssen, kann schwierig sein und zu Missverständnissen führen. Ausserdem verlieren Sie möglicherweise viel Zeit und erhalten am Schluss ein Medikament, dessen Anwendungshinweise Sie nicht lesen können. Nehmen Sie also besser von zu Hause mit, was sie gegen allgemeine Beschwerden brauchen. Das spart Zeit und Ärger.
Auf keinen Fall sollten Sie sich auf die medizinische Versorgung vor Ort verlassen, wenn Sie in Entwicklungsländer reisen. Selbst wenn Sie möglicherweise auf vertraute Medikamentenpackungen stossen, gibt es für die Qualität des Inhalts keine Garantie.

Reisen mit chronischen Krankheiten
Wenn Sie unter einer chronischen Krankheit ? wie Asthma, Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen, Allergien oder Magen-Darm-Problemen ? leiden, sollten Sie Ihre Medikamente in genügender Menge von zu Hause mitnehmen, sodass sie für die gesamte Reisedauer reichen. In Ihrer TopPharm Apotheke hilft man Ihnen gerne, die Menge anhand der Tagesdosis auszurechnen.
Vorsicht bei stark wirksamen Schmerzmitteln, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, sowie bei bestimmten Psychopharmaka. Dafür gelten spezielle Einfuhrbestimmungen!

Durchfall (Diarrhö)
Man unterscheidet zwischen akutem und chronischem Durchfall: Akuter Durchfall gehört zu den weitestverbreiteten Erkrankungen. Bei Touristen, die in die Tropen oder in Entwicklungsländer reisen, ist Durchfall das häufigste gesundheitliche Problem. Man schätzt, dass in der Schweiz jede zweite Person einmal pro Jahr an akuten Verdauungsstörungen leidet und dass fast 50 Prozent aller Ferienreisenden davon betroffen sind.
Treten am Tag mehr als drei wässrige oder breiige Stühle auf, spricht man von Durchfall (Diarrhö). Dadurch kommt es im Körper zu einem Flüssigkeits- und Mineralsalzverlust.
Häufig wird der Durchfall von Übelkeit, Erbrechen und Darmkrämpfen begleitet. Dabei handelt es sich im Prinzip um einen Schutzmechanismus des Körpers: Durch Erbrechen und Durchfall kann der Körper sich rasch von schädigenden Keimen oder Substanzen befreien.
Akuter Durchfall wird meistens von pathogenen Keimen (Salmonellen, Shigellen usw.), Parasiten (Amöben) oder Viren ausgelöst. Die Ansteckung erfolgt im Allgemeinen über infiziertes Wasser oder Nahrungsmittel, darum sollte man in Risikoländern vorbeugende Massnahmen ergreifen: nur gekochte Speisen essen, alle Früchte schälen, nur abgekochtes bzw. chloriertes Wasser oder Getränke aus versiegelten Flaschen trinken.
Bei uns tritt akuter Durchfall vor allem im Sommer auf und ist oft auf übermässigen Verzehr von Rohkost ? was den Darm sehr reizt ? und auf zu viel eisgekühlte und/oder kohlensäurehaltige Getränke zurückzuführen, wobei die Kohlensäure die Darmpassage noch beschleunigt.
Präparate, die Hefe oder Probiotika enthalten, sind immer eine wertvolle Hilfe, egal was die Ursache des Durchfalls ist. Diese Substanzen bekämpfen nicht nur die Symptome, sondern regenerieren die Darmflora. Sie wirken nicht direkt auf die Aktivität des Darmes wie Loperamid, das nur in sehr schweren Fällen eingenommen werden sollte.

Zwei Tipps für Frauen
Bei Reisen in andere Zeitzonen müssen Sie die Zeitverschiebung einplanen, wenn Sie die Anti-Baby-Pille einnehmen. Am besten lassen Sie sich in der Apotheke einen Einnahmeplan geben, der auf Ihre Reisezeit und auf Ihr Reiseziel zugeschnitten ist. Ein nützliches Berechnungshilfsmittel finden Sie auch unter www.verhuetungsinfo.ch unter dem Stichwort «Pille auf Reisen».
Ein Scheidenpilz kann Ihre Ferien nachhaltig beeinflussen. Nehmen Sie deshalb entsprechende Medikamente mit, vor allem wenn Sie auch zu Hause ab und zu unter Scheidenpilzen zu leiden haben. Die entsprechenden Medikamente sind rezeptfrei in Ihrer TopPharm Apotheke erhältlich.

Ein Wort an die Männer
Spielen Sie nicht den Helden. Auch Männer kriegen Sonnenbrand und können krank werden. Packen Sie also sowohl Sonnencreme als auch einige Medikamente ein. Und ? falls Sie ein amouröses Abenteuer nicht ausschliessen ? Kondome! Nicht überall sind vor Ort qualitativ einwandfreie Produkte zu finden.

Lassen Sie den Insekten keinen Stich!
Auf dem Campingplatz mögen Mückenstiche lediglich eine lästige Plage sein. In den Tropen stellen Sie ein Krankheitsrisiko dar, denn Malaria und andere Krankheiten werden durch Mücken übertragen. Hier wie dort schützt ein Repellens, das heisst ein Anti-Mücken-Mittel, vor den lästigen und unter Umständen gefährlichen Mückenstichen. Die entsprechenden, tropentauglichen(!) Produkte finden Sie in der TopPharm Apotheke.
Ebenfalls gefährliche Krankheitsüberträger sind Zecken. In vielen europäischen Ländern heimisch, bilden sie vor allem für Wanderer eine Gefahr.
Ähnliches gilt bei den Zecken: ohne Biss keine Krankheitsübertragung. Das Repellens gehört ins Reisegepäck und auf die Haut!

 

Ihre Reiseapotheke

Nach persönlichem Bedarf
Regelmässig einzunehmende Medikamente
Medikamente für Kinder
Malariaprophylaxe
Medikamente gegen Schlaflosigkeit
Verhütungsmittel
Mittel zur Wasserdesinfektion

Wundversorgung/Verletzung
Schnellverband
Gazekompressen
Heftpflaster
Elastische Binde
Schere
Pinzette
Desinfektionsmittel
Wundsalbe
Spray/Gel/Salbe/Patch bei Quetschungen, Prellungen, Verstauchungen

Schmerzen/Erkältung/Augen
Fieberthermometer (quecksilberfrei)
Fieber- und Schmerzmittel
Ohrentropfen
Nasentropfen
Lutschtabletten gegen Halsschmerzen
Augentropfen bei Augenreizungen
Hustenmittel

Verdauung/Übelkeit
Medikamente gegen Reisekrankheit/Übelkeit
Medikamente gegen Durchfall

Insektenstiche/Allergien
Insektenschutzmittel
Gel gegen Insektenstiche
Antiallergikum

Sonne
Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor
Après-Soleil
Lotion bei Sonnenbrand
Sonnenallergie vorbeugen

Diverses
Salbe gegen Fusspilz
Blasenpflaster

 

Wichtige Informationen

Ihre TopPharm Apotheke: www.toppharm.ch
Das Schweizerische Tropeninstitut in Basel: www.sti.ch
Telefon für persönliche Beratungen: 0900 57 51 31 (CHF 2.13 pro Minute)
www.safetravel.ch ? Hier finden Sie unter anderem eine Liste von offiziellen Impfzentren und Impfstellen, bei denen auch die Gelbfieberimpfung, die nur von Spezialärzten ausgeführt werden darf, gemacht wird.

 

Die wichtigsten Impfungen

Welche Impfungen für Ihr Reiseziel nötig sind, erfahren Sie in der Apotheke und beim Arzt.

Starrkrampf und Diphtherie:
Diese Impfung schützt Sie vor den Folgen einer Infektion mit Wundstarrkrampf und Diphtherie. Eine regelmässige Auffrischungsimpfung ist alle zehn Jahre empfehlenswert.

Kinderlähmung:
Sie kommt in manchen Ländern Asiens und fast allen Ländern Afrikas noch vor. Entgegen der Bezeichnung betrifft sie nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Die Impfung muss nur bei erhöhtem Risiko nach zehn Jahre -wiederholt werden.

Hepatitis A:
Sie ist eine meist gutartige, aber unter Umständen langwierige Form der Leberentzündung. Ohne Impfung erkrankt etwa einer von tausend nicht geimpften Reisenden in Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas. Über-
tragungsart: Verunreinigtes Wasser oder Nahrungsmittel, enger Personen-kontakt mit Infizierten.

Hepatitis B:
Diese Infektion kann weltweit mit Blut und Körperflüssigkeit übertragen -werden. Dies geschieht bei sexuellen Kontakten, Transfusionen, Tätowierungen, Piercing oder Akupunktur.

Masern ? Mumps ? Röteln:
Die Impfung gegen diese Krankheiten ist zu empfehlen, wenn Sie die Erkrankungen nicht durchgemacht haben oder nur einmal bzw. nicht geimpft sind.

Zecken-Enzephalitis, FSME:
Die Zecken-Enzephalitis wird von Zecken in Europa und Asien übertragen. Wenn Sie sich häufig im Wald oder im Unterholz aufhalten, können Sie sich durch eine Impfung schützen. Die Risikogebiete erfahren Sie in Ihrer TopPharm -Apotheke.

cb

Quelle: www.toppharm.ch