Stimmen Sie sich durch die Lektüre von Reiseführern und sonstiger Literatur über Land und Leute auf Ihr Reiseziel ein. Sie werden fremde Sitten und Gebräuche erst dann besser verstehen und tiefer in die fremde Kultur eintauchen können, wenn Sie Ihr Gegenüber auch verstehen. Diese Kenntnisse helfen ausserdem, Missverständnisse und unerfreuliche Zwischenfälle zu vermeiden. Respektieren Sie Ihre Gastgeber!
Ein paar Grundregeln:
- Fotografieren Sie nicht aus dem Hinterhalt oder ohne Erlaubnis Regierungsgebäude oder militärische Einrichtungen. In manchen Ländern ist es sogar untersagt, Brücken abzulichten.
- Almosen sind zwar oft gut gemeint, tragen aber nichts zur Entwicklungshilfe bei. Kinder sollten nicht beschenkt werden, oft verhindern Sie damit, dass sie zur Schule gehen, weil es sich einfach mehr rentiert, bei Touristen zu betteln. Mit einem angemessenen Trinkgeld indes bessern Sie das oft kärgliche Einkommen der Menschen auf, ohne sie zu beschämen.
- Feilschen Sie auf dem Markt. Das gehört ganz einfach dazu. In vielen Ländern ist es sogar unanständig, auf das erste Angebot einzugehen. Und übrigens: Handeln kann auch Spass machen, wenn man’s nicht immer allzu ernst nimmt.
- Kaufen Sie nichts aus Fellen, Horn oder anderen tierischen Produkten. Es kann sein, dass Tiere gefährdeter Arten dafür sterben mussten. Fallen diese unter das internationale Artenschutzabkommen, machen Sie sich auch persönlich strafbar. Bringen Sie keine lebenden Exoten aus den Ferien mit nach Hause.
- Halten Sie sich an die landesübliche Kleiderordnung. Das bedeutet in den meisten Ländern nicht, dass Sie sich gleich verschleiern müssen. Trotzdem: Achten Sie darauf, dass Sie die Gefühle der Einheimischen nicht verletzen, indem Sie knapp bekleidet religiöse Einrichtungen besuchen. Auch das Oben-ohne-Baden empfinden viele Kulturkreise als nicht angebracht. Informieren Sie sich, was wo angesagt ist.
- Informieren Sie sich aber auch über die sozialen und wirtschaftlichen Probleme eines Landes. Das hilft, die Menschen besser zu verstehen.
- Seien Sie umweltbewusst. Auch die meisten Ferienparadiese kämpfen mit Müllbergen und verschmutztem Wasser. Insbesondere ärmere Länder haben selten bis nie die Möglichkeit, effizient Abfall zu entsorgen. Verschlimmern Sie als Besucher diese Situation nicht noch zusätzlich.
Verhaltensregeln beim Taxi fahren weltweit
- Taxi fahren in den Ferien garantiert für einige Überraschungen und nicht selten wird der Urlauber dabei übers Ohr gehauen.
- Souverän, gelassen auftreten und zeigen, dass man Ortskenntnisse besitzt, bzw. so tun als ob. Dadurch neigt der Taxifahrer weniger dazu, diverse Umwege zu fahren.
- Vor Antritt einer Taxifahrt sollten, falls man die Möglichkeit dazu hat, ortskundige Einheimische (z.B. Hotelportier) nach dem ungefähren Fahrpreis befragt werden. Dann kann eventuell ein Fahrpreis ausgehandelt werden und es kann somit für den Ferienreisenden günstiger sein, wenn die Taxifahrt ohne Taxameter durchgeführt wird. Ohne Orts- bzw. Preiskenntnisse sollte allerdings darauf bestanden werden, dass der Taxifahrer den Taxameter einschaltet.
- Darauf achten, dass der Taxifahrer eine Beförderungserlaubnis hat, denn Freizeittaxifahrer an Flughäfen und Bahnhöfen verlangen häufig überhöhte Preise.
- Im Falle von Streitigkeiten mit dem Taxifahrer, z.B. wenn sich der Taxifahrer nicht mehr an einen ausgehandelten Preis erinnern will, empfiehlt es sich, die Ruhe zu bewahren und den Taxifahrer nicht wütend zu machen, ansonsten besteht die Gefahr, dass er mit Ihrem Gepäck davonbraust.
Quelle: www.toppharm.ch


