
Ob jemand Geld hat oder nicht liegt weder alleine an den Einnahmen, noch an den Ausgaben.
Entscheidend ist das Verhältnis von beidem. Meistens jedoch sind nicht zu geringe Einnahmen, sondern unkontrollierte Ausgaben das Problem. Das Geld rinnt einem förmlich durch die Finger.
Hier setzt der Finanzplan an. Er kontrolliert die Ausgabenseite.
Tipps, die sich bewährt haben:
Nicht am falschen Ende sparen: Prüfen, ob wirklich alle unerlässlichen Versicherungen (z.B. Haftpflicht, Unfall, Hausrat etc.) vorhanden sind
Wichtige Verträge (z.B. Kredite, LV´s, Bausparen) in einer Lebensgemeinschaft grundsätzlich nur mit Partner unterschreiben
Mindestens ein Zehntel des Nettoeinkommens am Monatsanfang zurücklegen (zum Aufbau einer finanziellen Rücklage)
Ausgaben mit Finanzplan kontrollieren und sich an selbst auferlegte Limits halten
Versteckte, ?unreflektierte? Kosten aufspüren (z.B. Zigarettenkonsum, Handynutzung, häufige Restaurantbesuche) und ggf. reduzieren
Überziehungskredit des Girokontos bei der Bank streichen (psychologische Hemmschwelle)
Nach Möglichkeit bar zahlen und leichter von der Hand gehende Kartenzahlungen vermeiden
Auf dem Konto Guthabenrahmen von z.B. 2.000 ? setzen, der ( aus eigenem Vorsatz ) nicht unterschritten werden darf
Abbuchungen des letzten Jahres auf überflüssige Zahlungen durchforsten und diese konsequent stornieren ( da hilft der Finanzplan natürlich ausgezeichnet )
Vergessen Sie Sonderangebote und kaufen Sie nichts, weil es gerade "günstig" ist... kaufen Sie nur das, was Sie jetzt auch wirklich brauchen
Nicht laufend Geld von der Bank abheben, sondern nur einmal im Monat Bargeld holen und in 4 "Wochenbriefumschläge" aufteilen; dann z.B. jeden Samstag einen Umschlag öffnen
Kontakt zum Steuerberater pflegen, sich regelmäßig informieren lassen und seine Konditionen bei Banken, Versicherungen etc. mit Konkurrenzangeboten vergleichen
Unseriöse Finanzangebote (z.B. zweifelhafte Postwurfsendungen, Angebote per Telefon) unter allen Umständen aus dem Weg gehen
Vorsicht walten lassen bei Verleihen von Geld an Freunde und dies im Zweifel vermeiden, um nicht die Freundschaft aufs Spiel zu setzen
Generell nicht geizig werden: mal jemanden zum Essen einladen, ein Geschenk machen oder für eine gute Sache spenden!
Nicht verbissen jeden Pfennig verplanen, sondern zwischendurch auch mal weniger vernünftig sein und sich was Schönes gönnen!
Geld arbeiten lassen, d.h. anlegen (z.B. in Aktien- Immobilien- und Rentenwerte)
Ruhestand zusätzlich zur Rente durch private Altersvorsorge absichern
Nicht mehr als einen Kreditkartenvertrag abschließen ( wenn überhaupt )
Vermeiden Sie Leasingverträge, besonders bei Konsumgütern
Vermeiden Sie fixe (immer wieder kehrende) Kosten so gut es geht
Bleiben Sie locker, trotz allem macht Geld nicht glücklich, sondern (nur) reich ;-)
Glauben Sie daran, dass es auch Ihnen gut geht
Sie sind verantwortlich für Ihr Geld, akzeptieren Sie diese Tatsache!
Geben Sie nicht mehr aus, als Sie haben
und sonst: leben Sie einfach . . .
Quelle: tempus©
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