1971: Jugendlicher ist stolz auf sein erstes, schnelles Auto mit 190 PS, Spitze 210 km/h

Es ist die Suche nach Spass, Aufregung und Selbstbestätigung. Oft wollen die (meist männlichen) Raser auch die mitfahrenden Mädchen und Kollegen beeindrucken.

Soll die Polizei schärfer kontrollieren?

Fahrer und Beteiligte können bei Raserunfällen sterben oder schwer verletzt werden. Durch Regressforderungen der Versicherungen kann einen Unfallverursacher lebenslang finanziell belasten. Existenzminimum bis zum Tod? Was für eine Zukunft!

Das Auto als Werkzeug sich psychisch zu regulieren und auszugleichen? Ein Mittel, um bei den Kollegen Anerkennung zu erhaschen und bei den Mädchen "gut anzukommen"?

Wie können wir unseren Kindern helfen, diese Zuwendung auf einem ungefährlicheren Weg zu suchen?

Vielleicht können wir unseren Söhnen vermitteln, dass sie mit Eigenschaften wie Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Zuwendung, Zuhören können, Respekt und Achtung für das andere Geschlecht, den Mädchen viel mehr imponieren können. Und wir können unseren Töchtern ein gutes Beispiel für offene und liebevolle Kommunikation geben. Dann werden sie als Teenager auch in der Lage sein, ihren männlichen Kollegen freundlich mitzuteilen, dass PS-Angeberei bei ihnen nicht ankommt - dass ihnen bei einem Mann wichtiger ist, dass sie sich bei ihm sicher fühlen können.

 

Hier noch Links zum Thema jugendliche Raser:

Die Institution Road Cross wendet sich mit Präventions-Massnahmen an Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren:

"Jeder zweite (Neu)Lenker eines Motorfahrzeuges wird bis zum Alter von 25 Jahren in einen Unfall verwickelt. Unfälle im Strassenverkehr sind unfreiwillige Todesursache Nr. 1 für junge Menschen, und Ursache Nr. 1 für schwere Verletzungen.
Die jungen Verursacher haben - wenn sie überleben - zunehmend hohe Strafen (neuste Fälle in den Kantonen Aargau, Luzern, St. Gallen und Zürich bis zu 7 Jahren Zuchthaus) und lebenslange Zahlungen zu gewärtigen.

Aber: ist Gefängnis oder Zuchthaus NACHHER die Lösung ? Können wir nicht VORHER mehr tun ? Und Tote und Schwerverletzte verhindern ?

Wir können. Mit einer Präventionskampagne kommen wir dieses Jahr dorthin, wo die Jungen zu finden sind: in die Schulen."

Roland Wiederkehr
aNationalrat
Co-Gründer RoadCross

044 737 4829 oder info(at)roadcross.ch

 

Und die Website SPEED ? Ist Rasen männlich? hat folgende Ziele:

  • Den Zusammenhang zwischen herkömmlichen Männlichkeitsnormen und Rasen aufzeigen und einem breiten Publikum verständlich machen.
  • Gezielte Botschaften verbreiten, welche die Männermythen hinter dem Rasen relativieren, um auf der Ebene von Werten und Normen wirksame Prävention zu betreiben.
  • Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte zum Thema erarbeiten, für die Umsetzung im Schulalltag.
  • Lehrkräfte als MultiplikatorInnen gewinnen, die junge, Risiko orientierte Männer und ihre KollegInnen mit gezielten Infoträgern und Lernmodulen erreichen können.
  • Eine langfristige Reduktion in der Akzeptanz unter Jugendlichen von Rasen als Beweis der Männlichkeit erreichen.

 

Hast du Informationen zum Thema Teenager? Dann maile sie bitte an:
info(at)4family.ch

Links:

Road-Cross

SPEED