Schlitten mit Weihnachtspaketen

Wie wählen wir in dem riesigen Angebot von ca. 2.000 Computerspiele pro Jahr zielsicher aus - für uns und für unsere Kinder. Woran orientieren wir uns, wenn das Kind sich einen PC, eine Spielekonsole, ein Handy oder Fernsehgerät wünscht? Zehn Tipps vor dem Einkaufen.

SCHAU HIN! mit den zehn goldenen Schenk-Regeln.

  1. Frühzeitig informieren
    Kauf die Geschenke nicht auf den letzten Drücker. Setze dich frühzeitig mit den Wünschen deiner Kinder auseinander, und informiere dich aktiv!
  2. Einen Überblick verschaffen
    Verschaffe dir einen Überblick über das Angebot. Rezensionen und Empfehlungen, zum Beispiel die "PC-Spiele Tipps" von SCHAU-HIN, helfen bei der Orientierung.
  3. Altersfreigaben und Altersempfehlungen beachten
    Achte bei Computer- und Konsolenspielen auf die Alterskennzeichnung der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) nach dem Jugendschutzgesetz. Die Kennzeichnung findest du auf der Verpackung der Spielsoftware. Eine weitere hilfreiche Orientierung im Dschungel der Spiel- und Lernangebote bietet die Broschüre "Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt" - Band 16. Sie enthält wertvolle Tipps und Anregungen für Eltern und Erziehende, zeigt, wo Gefahren lauern und wie elektronische Medien kindgerecht genutzt werden können. Die Zeitschrift ist kostenlos erhältlich über:  publikationen(at)bundesregierung.de.
  4. Spielsoftware ausprobieren
    Mach dich mit der Spielsoftware vertraut. Probiere die Spiele, wenn möglich, im Vorfeld aus. Viele Fachgeschäfte verfügen über Spieleterminals, an denen die Spiele vor Ort getestet werden können. Darüber hinaus stellen viele Spielehersteller Demoversionen zum Download und Ausprobieren auf ihren Webseiten bereit.
  5. Der erste PC und der Zugang zum World Wide Web
    Wenn du deinem Kind einen PC mit Internetzugang kaufen möchtest, informiere dich im Vorfeld über Sicherheitsmaßnahmen, wie zum Beispiel Filtersysteme. Schütze dein Kind vor gefährlichen Inhalten und unbeschränktem Surfen. Informationen findest du bei SCHAU-HIN sowie in der Broschüre "Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko", die du derzeit nur von der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (www.bmfsfj.de) herunterladen kannst. Weitere Informationen für Eltern, Pädagoginnen und Padagogen zum Thema "Chatten" gibt die von jugendschutz.net erstellte Broschüre "Chatten ohne Risiko" oder zielgruppengerecht aufbereiteten Flyer, die die zentralen Informationen der Broschüre kurz und übersichtlich wiedergeben. Sowohl Broschüre als auch die Flyer sind kostenlos über den Publikationsversand der Bundesregierung erhältlich.
  6. Das erste eigene Handy - grenzenloses Telefonieren ausgeschlossen
    Eine gute Lösung bieten Prepaid-Handys. Eltern können die Nutzung beobachten, haben die Kosten im Auge und können ihre Kinder auf einen bewussten Umgang mit dem Handy aufmerksam machen. Hilfreiche Informationen findest du unter www.schau-hin.info in der Rubrik "Internet & Handy".
  7. Funktionen übersichtlich halten
    Achte beim Kauf eines Handys auf eine leichte Bedienbarkeit. Verzichte auf Funktionen, die deinen Kindern Zugang zu nicht altersgerechten Inhalte ermöglichen. Gerade die Möglichkeit des Downloads aus dem Internet kann mit Risiken verbunden sein.
  8. Kein Geflimmer im Kinderzimmer
    Kinder unter 13 Jahren sollten über keinen eigenen Fernseher im Kinderzimmer verfügen. Die notwendige zeitliche sowie inhaltliche Aufsicht ist so gut wie unmöglich.
  9. Alternativen anbieten
    Sprich mit deinen Kindern, wenn einige Punkte der Wunschliste nicht bzw. noch nicht realisiert werden. Sprich gegebenenfalls über Alternativen.
  10. Wünsche aufheben/zurückstellen
    Scheue dich nicht davor, auch ein paar Wünsche auszuschliessen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Das nächste Fest kommt bestimmt!

 

Quelle: http://www.schau-hin.info

Wenn du einen Medien-Tipp hast, maile ihn bitte an:
info(at)4family.ch

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Spiel- und Lernsoftware - Pädagogisch beurteilt, Bd. 14. Bezug über: Publikationsversand der Bundesregierung Deutschland:
publikationen(at)bundesregierung.de

Der aktuelle Band der Reihe beschreibt anschaulich über 80 Spiel- und Lernprogramme. Das Besondere: Medienpädagogen spielen und beurteilen die Programme in verschiedenen Kölner Kinder- und Jugendeinrichtungen zusammen mit Kindern und Jugendlichen.

Externe Links:

Viele weitere Informationen zu PC- und Konsolenspiele finden Sie bei der USK - Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle. www.usk.de

Informationen zu Spielsoftware
Spieleplattform der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) mit pädagogischen Empfehlungen. BPB im Netz

Umfangreiche Datenbank mit Informationen zu Computerspielen - gefiltert nach Genre, (Hardwareplattform (PC oder Konsole) und Altersfreigabe. www.zavatar.de