
Es sind die Eltern, die in Sachen Internet Nachhilfeunterricht brauchen. Während ihre Kinder mit Leichtigkeit durchs Netz surfen und sich immer schnellere Rechner wünschen, holen die Eltern nur langsam auf. Trotzdem können sie die Kinder beim Umgang mit dem Internet unterstützen. Wie?
SCHAU HIN! mit den zehn goldenen Internet-Regeln.
- Internetkenntnis
Unterstütze die positive Einstellung deines Kindes zum Internet. Surfe selbst, um deinem Kind interessante, möglichst werbefreie Seiten zeigen zu können. Den Umgang mit dem Internet sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam erlernen. - Gemeinsam surfen
Begleite dein Kind beim Surfen. Dies bedeutet nicht, dass du es durchgängig beaufsichtigen oder kontrollieren musst. In Rufweite zu sein genügt, um dem Kind gegebenenfalls Hilfestellung geben zu können. Kinder, die noch nicht richtig lesen und schreiben können, sollten nicht allein ins Internet gehen. - Über Probleme sprechen
Verabrede mit deinem Kind, dass es dir die Dinge im Internet zeigt, die ihm unbehaglich sind oder Angst machen. Sprich mit deinem Kind über gute und schlechte Seiten im Netz. Melde problematische Seiten der KOBIK. - Zeitplan
Vereinbart Surf-Zeiten. Erkläre deinem Kind, dass das Surfen Geld kostet und es deshalb sparsam damit umgehen sollte. Bei älteren Kindern kann sich ADSL lohnen. - Kindgerechte Schutzsoftware
Installiere eine kindgerechte Startseite und möglichst eine Schutzsoftware, entsprechend der Altersgruppe. - Adressenverzeichnis anlegen
Erstelle mit deinem Kind ein eigenes Verzeichnis mit Lesezeichen bzw. Favoriten, das gemeinsam gepflegt und erweitert werden kann. So kann dein Kind seine Lieblingsseiten direkt anwählen und muss nicht wahllos im Netz herumsuchen. - E-Mail-Konto
Richte deinem Kind eine E-Mail-Adresse ein, bei der sein wirklicher Name nicht erkennbar ist . Erkläre deinem Kind, dass es seine E-Mail-Adresse nicht achtlos weitergeben darf, da sonst "Spam" (unerwünschte Werbung) im Postfach landet. - Persönliche Daten
Mach dein Kind mit den Sicherheitsregeln im Internet vertraut. Dazu gehört, dass es persönliche Daten über sich und die Familie nicht online weitergeben darf. Kinder müssen wissen, dass sie sich niemals allein mit einem "Cyberfreund" treffen dürfen. - Downloads und Bestellungen
Vereinbare mit deinem Kind, dass es dich fragen muss, bevor es etwas herunterlädt oder an Gewinnspielen teilnimmt. Darüber hinaus solltest du deinem Kind keine Kreditkartennummern zugänglich machen. Diese ermöglichen den Einkauf per Mausklick! - Erfahrungsaustausch
Erkundige dich über den Internet-Einsatz in der Schule. Sprich mit anderen Eltern über ihre "Kinder im Netz"
Quelle: http://www.schau-hin.info
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