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Neuigkeiten aus aller Welt rund um das Thema Familie

So viel Schlaf muss ein!

Schlafen ist nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für das Lernen wichtig. Was wir hören, sehen und lernen: All dies wird in der Nacht aufs Neue verarbeitet, ausgewertet und gespeichert.
Durch alle möglichen Ablenkungen wie Freizeitangebote, gamen, TV usw. schlafen viele Leute zu wenig. Im Durchschnitt beträgt das Manko 1-2 Stunden pro Nacht!
Experten empfehlen als Faustregel:
Kleinkinder: (1 bis 4 Jahre): 13 Stunden
Kinder (bis 11 Jahre): 11 Stunden
Jugendliche (bis 16 Jahre): 9 Stunden
Erwachsene: 8 Stunden.

Eltern können und müssen sich nicht immer einig sein

"Duell" oder "Duett", wie sieht das Miteinander von Eltern aus? - Wenn ein Paar ein Kind bekommt, dann kommen zur bisherigen Partnerrolle nun auch noch die Rolle als Vater beziehungsweise Mutter sowie die neue gemeinsame Rolle als Eltern hinzu. "Dies führt natürlich zu neuen Aspekten in der Kommunikation: Die Personen sprechen nicht mehr für sich allein, sondern auch für das Kind", sagt Monika Sturmair, Familientrainerin, Beraterin und Referentin beim Jakoo-Familienkongress in Bad Ischl.

Wir haben unterschiedliche Erziehungsstile und -vorstellungen. Wie sollen wir als Elternpaar gegenüber dem Kind auftreten? An welche Absprachen sollten wir denken?

Wesentlich ist, dass sich beide der Unterschiede bewusst sind. Es hilft auch das Wissen, dass gerade die Verschiedenheit in den Werten und im Erziehungsstil die Chance zur Weiterentwicklung bieten. Eltern können und müssen sich nicht immer einig sein, dies widerspricht einfach dem tatsächlichen Leben.

In kleinen Dingen ist eine Einigkeit des Elternpaars nicht notwendig. Zum Beispiel was die verschiedenen Anforderungen an das Kind beim Tisch abräumen betrifft. Es kann sein, dass es beim Papa das Geschirr nicht in den Geschirrspüler räumen muss, bei der Mama aber schon. Schwierig wird es natürlich, wenn ein Partner sich über das Verhalten des anderen ärgert. Dann ist eine gemeinsame Linie für das Kind hilfreich, damit es sich orientieren kann. Auseinandersetzungen sollten möglichst nicht vor dem Kind erfolgen, sondern Eltern sollten unter sich abklären, was für sie wichtig ist.

Quelle: Monika Sturmair, mehr dazu auf www.kinder-lobby.at




Seit Generationen machen es Eltern und Großeltern instinktiv richtig. Nun wurde es auch durch eine Studie bewiesen: Singen ist das ideale Kraftfutter für Kinderhirne, und man braucht dazu weder einen CD-Player noch ein Sing-Star-Spiel, sondern nur seine Stimmbänder.

Singen ist nicht nur einfach und lustig, es fördert auch die Lernfähigkeit. Eine aktuelle Studie, die die Universität Bielefeld in Deutschland erstellt hat, kommt zu dem Ergebnis, dass Buben und Mädchen, die im Kindergarten regelmäßig singen, die Volksschulreife früher erreichen als solche, die wenig oder gar nicht singen. "Singen fördert nachweislich die physische, psychische und soziale Entwicklung von Kindergartenkindern", heißt es in der Studie, für die 500 Kinder im Alter von fünf Jahren befragt wurden. Weiteres Ergebnis der deutschen Erhebung: "Singen macht Kinder überdies gesund und friedfertig."
Eine Erklärung für diese Ergebnisse liefern neurobiologische und physiologische Studien, wonach Singen zur vermehrten Produktion von Glücks- und zum Abbau von Aggressionshormonen führt. Neurobiologe Gerald Hüther bezeichnet das Singen auch als "Kraftfutter für Kinderhirne". Wer die natürliche Fähigkeit zu singen, nicht entwickeln könne, habe - so der Neurobiologe - definitiv Nachteile im Leben.
In Skandinavien werde in Kindergärten viel gesungen; die Ergebnisse der sogenannten PISA-Studie, die den schulischen Erfolg bemisst, seien seit Jahren gut. "Kinder lernen über das Singen Sprache viel leichter", sagt Thomas Blank, Studienleiter und Soziologe.
Musik sei auch deshalb ein exzellentes Training fürs Denken, weil beide Gehirnhälften arbeiten müssen. Frühzeitiger und intensiver Musikunterricht fördere neben der Intelligenz auch die Kreativität, das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstbewusstsein.
 
kinderlobby.at

 

 

Glück in der Familie

Laut einer Umfrage des Elternmagazins "Fritz+Fränzi" sind die so genannten "traditionellen Grundwerte" auch in heutigen, modernen Familien wichtig. Von den befragten Müttern und Väter gaben fast 70 Prozent an, Zusammgehörigkeitsgefühl und Geborgenheit bedeuteten ihnen am meisten. Mehr als 90 Prozent der Befragten gaben zudem an, sie seinen momentan glücklich mit ihrem Familienleben.
57 Prozent sind laut der Studie allerdings auch der Auffassung, in unserem Land müsse mehr für ein familienfreundliches Umfeld getan werden. Auch erhalte die Familienarbeit immer noch nicht die Wertschätzung, die sie verdiene.

 

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Was ein siebenjähriges Kind wissen sollte

Auch bei Regen längere Zeit im Freien gewesen sein sollte ein siebenjähriges Kind - findet die Kinder-Lobby.
Was sollte ein Kind von sieben Jahren schon alles erlebt haben, womit sollte es in Berührung gekommen sein? Schon einmal in einen Bach gefallen sein, erlebt haben, dass die eigenen Vorschläge zu einer Verbesserung geführt haben, Geschichten aus der eigenen Kindheit kennen und erzählen können, wissen was Heimweh ist, ein chinesisches Schriftzeichen gemalt haben, Worte in der Blindenschrift kennen, wenigstens zwei fremde Sprachen erkennen? All das und noch vieles mehr sollte ein siebenjähriges Kind laut dem Buch "Das Weltwissen der Siebenjährigen" von Donata Elschenbroich kennen oder erlebt haben.
Aber nicht als Katalog zum Abhaken soll diese Liste, dieser Kanon des "Weltwissens der Siebenjährigen" verstanden werden, sondern als Anregung, was man alles mit Kindern machen kann, welche Möglichkeiten man ihnen (häufig ohne große Mühe) bieten kann.

Das, was dieses Buch so interessant und wichtig macht, sind die Gespräche, die mit unterschiedlichsten Berufsgruppen geführt wurden, um die Liste zu erstellen. Was man hier erfährt über Entwicklungsschritte der Kinder, über ihr Erleben und Verständnis, das bietet wirklich Anregungen, die man auch selbst umsetzen kann.

Ein Buch, das all jene, die mit Kindern zu tun haben, kennen sollten.
Quelle: kinderlobby.at

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paarlife


Realisierst auch du manchmal, wie Stress deiner Partnerschaft zu schaffen machen kann? Möchtest auch du deine Beziehung vor diesen negativen Einflüssen schützen? Alltagsstress ist einer der wichtigsten Beziehungskiller, wenn er nicht angemessen bewältigt wird. Denn dann schwappt er auf die Partnerschaft über.
Mit dieser DVD erhält man wissenschaftlich fundierte, anschaulich aufbereitete Informationen zu Stress und Parnerschaft. Die Gesamtdauer beträgt ca. 5 Stunden und beinhaltet Tests und Übungen. Es werden Themen behandelt wie die Entstehung von Stress, Umgang mit Stress als Paar, verbesserte Kommunikation oder auch Investitionen in die Beziehung.
Es handelt sich dabei nicht um eine Therapieform, sondern um ein Angebot zur Gesunderhaltung und Förderung von Parterschaften. Auch als Prävention für junge Paare, die sich auf ihr Zusammenleben vorbereiten möchten, wird die DVD empfohlen.
Dazu gibt es Kurse ("paarlifePLUS").
Hinter alledem stehen Prof. Dr. Guy Bodenmann mit seinem Team und die Universitäten Zürich und Fribourg.

Die Website dazu: paarlife.ch

 
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Vor kurzem erschien im "Scientific American Mind" eine neue, umfangreiche Studie dazu, was die wichtigsten Parameter in Sachen Kindererziehung sind. Dabei wurde verglichen, was Experten über viele Jahre hinweg empfohlen haben, was wirklich hilft und was Eltern tatsächlich umsetzen. Das Ergebnis sind die "Parents-Ten" - eine Art Hitparade der wirksamsten Elternkompetenzen:

 

"Parents-Ten"

  1. Liebe und Zuneigung: Unterstützung und Zuneigung für das Kind in Form von gemeinsam verbrachter Zeit, seelischer und körperlicher Nähe.
  2. Stress-Management: Ruhe und Auszeit für sich selbst bedeutet Ruhe und Harmonie für das Kind. Ebenfalls hilfreich: eine positive Sicht auf das Leben.
  3. Beziehungsfähigkeit: Gute Verbindungen zum anderen Elternteil, aber auch zu anderen menschen als ?sichere? Umgebung für das Kind.
  4. Autonomie und Unabhängigkeit: Respekt im Umgang mit Kindern und ? altersadequat ? Freiheiten einräumen. Damit werden die Kinder selbstverantwortlich und selbstbewusst.
  5. Bildung und Lernen: Kindern entsprechende Möglichkeiten bieten ? aber auch eigene Weiterbildung.
  6. Lebenstüchtigkeit: Unterstützung und Sicherheit für das Kind ? auch in Form eines ständigen Einkommens und eines Lebensentwurfs.
  7. Verhaltensmanagement: Viel positive Bekräftigung für das Kind statt Bestrafung.
  8. Gesundheit: Gesunder Lebensstil ? auch vorbildlich gelebt. In Form von gesunder Ernährung, Bewegung, etc.
  9. Religion: Spiritualität als Anker für das Kind.
  10. Sicherheit: Schutz und Vorsorgemaßnahmen, um vor Gefahren zu schützen.

    Quelle: kinderlobby.at